Ein Stromausfall betrifft schnell mehr als Beleuchtung: Mobilfunkgeräte lassen sich nicht laden, Kühlung fällt aus, elektronische Zahlungen können eingeschränkt sein und je nach Gebäude können Heizung oder Warmwasser betroffen sein.
Sinnvolle Grundausstattung
- Mindestens eine zuverlässige netzunabhängige Lichtquelle.
- Geladene Powerbank oder andere sichere mobile Energiequelle.
- Batterie- oder Kurbelradio als zusätzlicher Informationsweg.
- Wissen, welche wichtigen Geräte im Haushalt vom Stromnetz abhängen.
- Eine kleine Bargeldreserve, weil Kartenzahlung und Geldautomaten betroffen sein können.
Abhängigkeiten sichtbar machen
Der größte Nutzen entsteht oft nicht durch möglichst viel Technik, sondern durch eine kurze Bestandsaufnahme: Welche Tür, Heizung, Pumpe, Kommunikationsmöglichkeit oder medizinisch notwendige Unterstützung funktioniert ohne Strom – und was nicht?
Sicherheitsgrenze: Notstromanlagen, Einspeisung in Hausnetze und alternative Heizsysteme gehören in Fachhände. BUNKERHUB empfiehlt keine improvisierten elektrischen Lösungen.
Vertiefen
Quelle: BBK – Vorsorge und Handeln bei Stromausfall.
So setzt du es um
Stromvorsorge wird praktisch, wenn die wichtigsten Dinge an einem Ort liegen und bekannte Abhängigkeiten sichtbar sind.
Eine Stromausfall-Schublade anlegen
Taschenlampe, passende Batterien, Powerbank, Ladekabel, Radio und eine kleine Papierliste wichtiger Nummern an einem festen Ort bündeln.
Kabel direkt zur Powerbank
Eine volle Powerbank ohne das passende Kabel ist wertlos. Bewahre Kabel und Adapter zusammen mit der Energiequelle auf und teste, ob dein Smartphone damit tatsächlich lädt.
Elektrische Türen und Tore prüfen
Finde jetzt heraus, wie Haustür, Garagentor, Rollladen oder andere elektrische Zugänge laut Hersteller ohne Netzstrom bedient werden. Die Anleitung gehört auffindbar in den Haushalt.
Praxisquellen: BBK: Stromausfall