Warnung funktioniert am zuverlässigsten als Mix. Kein einzelner Kanal erreicht immer alle Menschen und manche Infrastrukturen können selbst betroffen sein.
Mehrere Wege nutzen
- Cell Broadcast erreicht kompatible, eingeschaltete Mobiltelefone in einer betroffenen Funkzelle ohne App-Installation.
- Warn-App NINA kann ausführlichere Informationen und Handlungsempfehlungen bereitstellen.
- Radio bleibt insbesondere bei längerem Infrastruktur-Ausfall eine wichtige Rückfallebene.
- Wichtige Telefonnummern sollten zusätzlich auf Papier verfügbar sein.
Kommunikationsplan
Im Haushalt sollte klar sein, wie ihr euch verhaltet, wenn Menschen unterwegs sind und Messenger oder Mobilfunk nicht funktionieren. Ein vereinbarter Treffpunkt oder eine Kontaktperson außerhalb des Haushalts kann die Abstimmung vereinfachen.
Vertiefen
Quellen: BBK – So werden Sie gewarnt und BBK – Cell Broadcast.
So setzt du es um
Warnung funktioniert besser, wenn die Kanäle vor dem Ereignis eingerichtet und ausprobiert sind.
Drei Warnwege einrichten
NINA mit den relevanten Orten einrichten, Cell-Broadcast-Empfang am Smartphone prüfen und ein Radio mit passenden Batterien oder eigener Energiequelle bereithalten.
Kontaktkarte ins Portemonnaie
Drei wichtige Telefonnummern, eine Kontaktperson außerhalb des Haushalts und einen Treffpunkt auf eine kleine Papierkarte schreiben. Das funktioniert auch mit leerem Smartphone.
Eine Warnmeldung ist oft nur der Anfang
Cell Broadcast kann schnell alarmieren, liefert aber nur begrenzte Details. Nach einer Warnung zusätzliche Informationen über NINA, Radio oder das Bundeswarnportal prüfen.
Praxisquellen: BBK: Warnmix · BBK: Cell Broadcast